JamesEnergy Intelligence
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Bericht · klima-invest.at
Energie-Detailbericht · Analysezeitraum Musterjahr — frei erfunden, anonymisiert

Sport- & Familienhotel Alpenrose ★★★★S (Demo) — Ihre Energiedaten,
eine klare Entscheidung.

James verbindet Stromrechnung, Lastgang und Ihre Vorhaben zu einer belastbaren Analyse. Alle Wirtschaftszahlen sind als indikative Richtwerte markiert und werden final aus der Detailberechnung (P-AEMS) belegt.

Datenqualität
99 %
Sehr gut · 0 % Lücken
Peak-Potenzial
−119 kW
Reduktionspotenzial (ZP B)
Netzkosten
prüfen
Speicher statt Netzausbau

01 · Management-Kurzfassung

Das Wichtigste auf einen Blick

Jahresverbrauch
1.398 MWh
Höchstlast bis 408 kW
PV heute ins Netz
— MWh
Eigenverbrauchs-Potenzial
Lastfaktor
39–39 %
spitzig → Speicher-relevant
Empfehlung

Ein Batteriespeicher trägt sich über den gestapelten Nutzen — Peak-Shaving + PV-Eigenverbrauch + vermiedener Netzausbau bei Ladesäulen + THG. Umsetzung in drei Stufen.

Nicht bankverbindlich. Indikative Richtwerte aus Lastgang + Tarif; final durch P-AEMS-Detailberechnung und echte Angebote ersetzt.

02 · Datenbasis & Methodik

Worauf die Analyse beruht

Zählpunkt/QuelleJahresenergieZeitraumLücken
ZP Seehotel (Demo)1.398.102 kWh2024-01-01–2024-12-310,0 %
Tarif: Arbeitspreis 9,775 ct/kWh · Leistungspreis 5,97 €/kW·Monat (NE 6) · Bezugsrecht 194,0 kW. Quelle Demo — frei erfunden, keine echten Kundendaten
Aus Ihrer Rechnung erkannt
PositionWert
Jahresrechnung (brutto)172.000 €
Verbrauch HT / NT910.000 / 488.000 kWh
Blindleistung62.000 kvarh · cos φ 0,86 · 3.200 €/a

Hebel: Blindleistung ist für Gewerbe kostenpflichtig — eine Kompensationsanlage (cos φ → ~1) spart sie meist günstig ein.

02c · Notizen vom Kunden

Besondere Wünsche & Anmerkungen

Demo für Messen & Vorführungen — Zahlen frei erfunden, keine echten Kundendaten. Zeigt das JAMES-Investitionsbild: konservatives Teilbild (Speicher + PV) und Bankfall-Gesamtprojekt inkl. Ladeinfrastruktur.

Diese Angaben des Kunden fließen in die P-AEMS-Analyse ein.

03 · Technische Lastanalyse

Lastprofil — für Betriebsleiter & Elektriker

Winter (Nov–Mär)Sommer (Apr–Okt)
Energie/Monat — ZP Seehotel (Demo) [MWh]
087175Jän: 175 MWhJän175Feb: 162 MWhFeb162Mär: 155 MWhMär155Apr: 83 MWhApr83Mai: 72 MWhMai72Jun: 86 MWhJun86Jul: 120 MWhJul120Aug: 125 MWhAug125Sep: 93 MWhSep93Okt: 87 MWhOkt87Nov: 74 MWhNov74Dez: 166 MWhDez166
Mittlerer Tagesgang (Ø je Stunde) — Winter [kW]
015030006121823300 kW90 kW85 kW83 kW83 kW90 kW121 kW185 kW249 kW285 kW293 kW260 kW234 kW244 kW213 kW193 kW208 kW234 kW275 kW299 kW300 kW275 kW229 kW167 kW116 kW
Mittlerer Tagesgang (Ø je Stunde) — Sommer [kW]
010521006121823210 kW43 kW39 kW37 kW37 kW43 kW67 kW116 kW168 kW198 kW204 kW177 kW156 kW164 kW139 kW122 kW135 kW156 kW190 kW208 kW210 kW189 kW152 kW102 kW63 kW
Jahresdauerlinie — Winter [kW]
02044080%50%100%408 kW408 kW377 kW365 kW359 kW352 kW347 kW342 kW337 kW333 kW329 kW326 kW322 kW319 kW316 kW313 kW310 kW307 kW304 kW301 kW299 kW296 kW293 kW290 kW288 kW285 kW282 kW280 kW278 kW275 kW273 kW270 kW267 kW264 kW262 kW259 kW257 kW254 kW252 kW249 kW247 kW244 kW240 kW237 kW235 kW231 kW228 kW225 kW221 kW218 kW214 kW210 kW206 kW201 kW197 kW192 kW185 kW177 kW164 kW153 kW149 kW145 kW142 kW139 kW137 kW135 kW133 kW130 kW128 kW126 kW124 kW121 kW119 kW116 kW114 kW111 kW108 kW107 kW105 kW104 kW102 kW101 kW100 kW98 kW97 kW96 kW95 kW94 kW93 kW92 kW91 kW89 kW87 kW85 kW83 kW80 kW70 kW64 kW55 kW52 kW51 kW
Jahresdauerlinie — Sommer [kW]
01613220%50%100%322 kW322 kW288 kW276 kW266 kW258 kW250 kW243 kW236 kW229 kW224 kW219 kW214 kW210 kW206 kW202 kW199 kW196 kW194 kW191 kW188 kW186 kW183 kW181 kW179 kW176 kW174 kW172 kW170 kW168 kW167 kW165 kW164 kW162 kW160 kW159 kW157 kW156 kW154 kW152 kW150 kW149 kW147 kW146 kW144 kW143 kW142 kW140 kW138 kW137 kW136 kW134 kW132 kW131 kW129 kW127 kW125 kW124 kW122 kW120 kW118 kW116 kW114 kW112 kW110 kW107 kW105 kW102 kW99 kW95 kW91 kW86 kW82 kW76 kW72 kW68 kW65 kW62 kW59 kW54 kW52 kW50 kW48 kW47 kW46 kW46 kW45 kW44 kW43 kW42 kW41 kW40 kW39 kW38 kW37 kW36 kW34 kW33 kW32 kW31 kW29 kW

Ein Zählpunkt — aufgeteilt in Heizsaison (Nov–Mär) und Sommer (Apr–Okt). Interaktiv: Maus über die Kurve zeigt die Werte.

04 · Speicher-Auslegung (BESS)

Der gestapelte Nutzen

Nutzenstack (indikative Gewichtung)
Peak-ShavingPV-EigenverbrauchNetzausbau vermeidenTHG-Erlöse
1 · Peak-Shaving
—
Kappung der Monats-Leistungsspitze.
2 · PV-Eigenverbrauch
—
Eingespeisten Überschuss selbst nutzen.
3 · Netzausbau vermeiden
größter Hebel
Ladesäulen im bestehenden Bezugsrecht halten.
4 · THG-Erlöse
Zusatzerlös
Treibhausgas-Quote für den Ladestrom.
Peak-Shaving-Simulation (15-min, ganzes Jahr)
ZielleistungBESS-LeistungBESS-Kapazität*Ø Peak-ReduktionLP-Ersparnis/a (indik.)
319 kW (P95)88 kW~523 kWh88 kW~1.709 €
288 kW (P90) · empfohlen119 kW~920 kWh119 kW~2.756 €
243 kW (P80)164 kW~1.664 kWh164 kW~4.369 €
*Kapazität = größtes Einzel-Spitzenereignis oberhalb der Zielleistung × 1,2 Sicherheit.
Empfohlene Dimensionierung — mit vorgeschaltetem Lastmanagement (Richtwert, P-AEMS finalisiert)
Leistung
200 kW
Kapazität
430 kWh
Investition (indik.)
—
Angebot einzuholen

Reihenfolge zählt: Zuerst Lastmanagement (Stufe 1): die steuerbaren Lasten aus dem Bestand aus der Spitze verschieben — kein CAPEX. Erst die verbleibende Restspitze rechtfertigt einen Speicher; die Tabelle unten zeigt den Fall OHNE Lastmanagement (Obergrenze).

04b · Steuerbare Verbraucher & Lastmanagement

Die Flexibilitäts-Hebel — Lasten verschieben statt nur speichern

Diese Verbraucher aus dem Bestand lassen sich zeitlich verschieben oder kurz unterbrechen — der ERSTE Hebel (kein CAPEX): Lastmanagement senkt die Spitze sofort und verkleinert einen späteren Speicher. Basis für ELWG-Flexibilität ab 2027. Branchen-typische Flex-Lasten (Hotel / Resort / Gastronomie, prüfen ob vorhanden): Wärmepumpe/Heizung (unterbrechbar) · Pool-/Wellness-Heizung & Sauna (thermischer Puffer) · Lüftung/Klima (modulierbar) · Küchen-/Kellerkühlung (thermischer Puffer) · Wäscherei (verschiebbar) · Warmwasserspeicher (verschiebbar).

Wärmepumpe / Heizung
unterbrechbarBei Netzspitze kurz unterbrechen, in PV-Überschuss/Nacht verschieben — direkter Peak-Shaving-Hebel.
Wellness / Pool-Technik
verschiebbarZeitlich in PV-Sonnenstunden bzw. Schwachlast verschieben; Speicher/Puffer glättet die Abendlast.
Kälte / Kühlung
thermisch verschiebbarAufheizen in den PV-Sonnenstunden; thermischer Puffer verschiebt die Last aus der Spitze.
Zusammenspiel mit Speicher & ELWG

Steuerbare Lasten + Speicher = Flexibilität: gemeinsam kappen sie Spitzen, heben den PV-Eigenverbrauch und puffern Ladesäulen — oft mit kleinerer Batterie. Ab 2027 macht das ELWG diese Flexibilität zusätzlich vergütbar (siehe Kapitel Regulatorik).

04c · CO₂-Bilanz — geplante PV

Vermiedene Emissionen (EU-/CSRD-relevant)

Neue/erweiterte PV verdrängt Netzstrom und senkt die CO₂-Bilanz. Selbstverbrauch UND Einspeisung zählen für die Emissionsvermeidung. Indikativ — belastbare Bilanz aus Ertragssimulation + maßgeblichem Faktor.

Vermiedene CO₂-Emissionen (indikativ)
PV geplant
150 kWp
~150 MWh/a · 1.000 kWh/kWp·a
Emissionsfaktor
156 g/kWh
Netz-Strommix
Vermieden
23 t CO₂/a
~351 t über 15 Jahre

Rechnung: 150 MWh/a × 156 g/kWh. Netz-Emissionsfaktor österr. Strommix ~156 g CO₂/kWh (Umweltbundesamt, indikativ); EU-Spanne ~156–275 g/kWh (EEA). Für den formalen EU-/CSRD-Nachweis den maßgeblichen Faktor einsetzen. Spez. Ertrag 1000 kWh/kWp·a (lagetypisch AT, indikativ; genau per PVGIS/Simulation).

05 · E-Ladeinfrastruktur

Ladesäulen ohne teuren Netzausbau

Der Standort hat ein Bezugsrecht von 194,0 kW. Zusätzliche Ladesäulen würden die Spitze darüber treiben — das kostet Netzbereitstellung und ggf. Netzausbau. Der Speicher puffert die Ladespitzen und hält die Bezugsspitze im bestehenden Rahmen.

Prinzip

Ladepeak wird vom Speicher abgefangen, nicht vom Netz → einmalige Netzausbau-/Anschlusskosten vermieden plus vermiedener höherer Leistungspreis.

THG-Quote als Erlös

Abgegebener Ladestrom über die Treibhausgas-Quote vermarktbar — laufender Zusatzerlös je MWh/Ladepunkt (anbieterabhängig).

05b · Ladeerlöse — THG-Quote & Ladestrom-Verkauf

Zwei laufende Erlösströme aus der Ladeinfrastruktur

5 Ladestation(en) × 80 kWh/Tag × 360 Öffnungstage = 144.0 MWh/a Ladung. Erlös hängt von der Quelle ab (Netzbezug vs. PV-Überschuss).

1 · THG-Quote (nur geeichte Ladestationen)
Ladung
144 MWh/a
5 Station(en) × 80 kWh/Tag × 360 Tage
THG-Satz 2026
10 ct/kWh
THG-Erlös
14.400 €/a

THG-Quote Österreich 2026 ~10 ct/kWh — gilt NUR für geeichte Ladestationen; je tatsächlich abgegebener kWh, Meldung ans Umweltbundesamt (anbieterabhängig, Spanne 8–15 ct).

2 · Ladestrom-Verkauf — Marge je Quelle (Preis ist brutto, Kosten netto)
Verkauf brutto
45 ct/kWh
inkl. 20 % MwSt → netto 38 ct
Netzbezug: − Arbeitspreis − Abgaben
20 ct/kWh
Kosten 18 ct/kWh → 28.404 €/a
PV-Überschuss: − 5 ct
32 ct/kWh
→ 46.800 €/a

Verkaufspreis 45 ct/kWh BRUTTO (inkl. 20 % MwSt) = 37.5 ct netto. Netzbezug: − Arbeitspreis − Abgaben (8.0 ct, editierbar). PV-Überschuss: − 5 ct.

Ladeerlöse gesamt (indikativ)
~42.804–61.200 €/a
THG-Quote + Verkaufsmarge; Spanne = Netzbezug … PV-Überschuss. Anbieter-/auslastungsabhängig, indikativ.

06 · Mehrstufiger Maßnahmenplan

Umsetzung in drei Stufen

Stufe 1
Sofort · 0–6 Mon.
Lastmanagement & steuerbare Lasten (Bestand)

Steuerbare Verbraucher aus dem Bestand (Wärmepumpe / Heizung, Wellness / Pool-Technik, Kälte / Kühlung) aus der Lastspitze verschieben/unterbrechen. Kein CAPEX, sofort wirksam — und macht einen späteren Speicher kleiner.

Stufe 2
6–18 Mon.
Speicher auf die Restspitze

BESS nur auf die nach dem Lastmanagement verbleibende Spitze auslegen (siehe Peak-Shaving-Tabelle). Kleinere Batterie = geringere Investition.

Stufe 3
12–24 Mon.
PV-Eigenverbrauch erhöhen

Geplante PV (150 kWp) mit Speicher/Lastmanagement koppeln — Eigenverbrauch statt Einspeisung.

Zukunfts-Lastgang & Netzbereitstellung

Geplante Anschaffungen, hochgerechnet auf die Netz-Spitze

Prognose (kein Messwert)
Spitze heute
408 kW
Spitze mit Neulasten
506 kW
Netz-Mehrkosten vermieden
8.757 €/a
Leistungspreis SNE-V 2026

Leistung gegen die vereinbarte Grenze (orange = darüber):

Spitze heute408 kWMit Neulasten506 kWvereinbart 380 kW

Tagesgang (Mittel je Stunde): — heute · — mit geplanten Neulasten

06121824

Ergebnis: Die geplanten Neulasten heben die Spitze von 407 auf 506 kW. Das überschreitet die Netzanschlussleistung (380 kW) um 126 kW — dafür fielen rund 8.757 €/a zusätzlicher Netz-Leistungspreis an (SNE-V 2026). Ein Speicher mit 126 kW / 953 kWh hält die Spitze darunter und vermeidet diese laufenden Mehrkosten (plus das einmalige Netzbereitstellungsentgelt).

Ist-Überschreitung heute: Schon heute übersteigt die gemessene Last die vereinbarte Leistung (380 kW) an 125 Zeitpunkten (~31,2 h/Jahr), bis zu 28 kW darüber — jede Überschreitung kostet Netzentgelt; Peak-Shaving vermeidet sie.

Speicher-Auslegung (daraus): 126 kW / 953 kWh, um unter der Netzanschlussleistung zu bleiben.

Geplante Neulasten:

  • Ladeinfrastruktur / E-Flotte: 194 kW installiert × 0,60 Gleichzeitigkeit = 116 kW im Ladefenster 11–17 Uhr
  • Wärmepumpe: 60 kW in der Heizsaison (6–22 Uhr)

Annahmen (editierbar):

  • Neulasten sind eine PROGNOSE aus dem Anlagen-Check (Leistung × Zeitfenster × Gleichzeitigkeit 0,60) — keine Messwerte. Zeitfenster und Faktor sind editierbar.
  • Netz-Leistungspreis 69,4 €/kW·Jahr: SNE-V 2026, Netzebene 6, Mittel über 9 Bereiche (Bundesland setzen für exakt). Periode (Monat/Jahr) am Vertrag prüfen.
  • Zusätzlich entfällt das einmalige Netzbereitstellungsentgelt (je Netzbetreiber, nicht in der SNE-V) — hier nicht beziffert.

07 · Wirtschaftlichkeit & Finanzierung

Rechnung & Finanzierungswege

① Konservativ · nur Speicher + PV (Untergrenze)

Bewusst vorsichtig gerechnet — nur Peak-Shaving und PV-Eigenverbrauch, ohne Förderung und ohne Ladefall. Das Gesamtbild steht direkt darunter.

Investition
193.400 €
Amortisation
>15 J.
Rendite p.a.
-2.1 %
Nutzen p.a.Betrag
Peak-Shaving (Leistungspreis, P90)1.545 €/a
PV-Eigenverbrauch (Annahme 40 %)5.865 €/a
Summe Nutzen (Jahr 1)7.410 €/a
Kapitalwert (NPV)-96.668 € (15 J, 4,0 % Zins)

Annahmen (editierbar):

  • Peak-Shaving anteilig: installierte 430 kWh decken 56 % des für P90 nötigen 767 kWh → 1.545 €/a (statt der P90-Obergrenze 2.756 €/a).
  • PV-Eigenverbrauch 40 % und 1000 kWh/kWp sind ANNAHMEN — eine Ertragssimulation (PV*SOL o. ä.) ersetzt sie.

Förderungen (EAG, UFI, Landes-/Bundesprogramme) NICHT abgezogen — aktuelle Sätze siehe Förderatlas des BMK bzw. PV Austria; senken die Investition zusätzlich.

② Bankfall · Gesamtprojekt (Gesamtprojekt Speicher + PV + Ladeinfrastruktur. Ladeinfrastruktur (ANNAHME, editierbar): 4× AC × 2.500 € + 1× DC × 40.000 € = 50.000 €. Belastbar mit echtem Angebot. Strompreis +2,5 %/a, Zins 4,0 %, 15 J.)
Investition gesamt
243.400 €
Amortisation
6.4 J.
Rendite p.a.
10.9 %
Basis-Nutzen p.a. (harte Zahlen)Betrag
Peak-Shaving (Leistungspreis, P90)1.545 €/a
PV-Eigenverbrauch (Annahme 40 %)5.865 €/a
Ladestrom-Verkauf (Marge, stabil)28.404 €/a
Summe Basis-Nutzen (Jahr 1)35.814 €/a
Kapitalwert (NPV)224.120 € (15 J, 4,0 % Zins)

Ladeinfrastruktur: Die Ladeinfrastruktur (50.000 €) trägt sich allein aus der Stromverkauf-Marge (28.404 €/a) in rund 1,8 Jahren — ohne THG, ohne Förderung.

Zusätzliche Upside (bewusst NICHT in die Amortisation eingerechnet):

  • THG-Quote (variabel): +14.400 €/a — gilt in Österreich nur 1 Jahr, wird von der E-Control jährlich verlautbart; künftige Höhe offen — mitnehmbar, NICHT als Fixgröße eingerechnet.
  • Förderung (EAG/UFI u. a.): senkt Investition — Förderungen NICHT abgezogen — kommen obendrauf und verkürzen die Amortisation zusätzlich.

THG-Hinweis (auch für die Bank): THG-Quote als Chance, nicht als Fixgröße: gilt in Österreich immer nur für 1 Jahr, die Höhe wird von der E-Control jährlich verlautbart. Künftige Jahre mitnehmbar, aber nicht garantiert.

Kernaussage: Das Projekt trägt sich mit den harten Zahlen — ohne auf THG oder Förderung angewiesen zu sein.

Finanzierungsoptionen
  • Investitionskredit (klassisch, Sicherheit über Anlage)
  • Leasing / Mietkauf des Speichers
  • Energie-Contracting (Betreibermodell, 15–20 Jahre)
  • Förderungen: EAG-Investzuschuss (PV/Speicher), UFI — Antrag VOR Auftragsvergabe

08 · Regulatorischer Rahmen & Sicherheit

Speicher-Standort (Brandschutz), OIB & ELWG 2027

Speicher-Standort — OIB-RL 2 (Brandschutz)

Ein Batteriespeicher­raum gilt als Raum mit erhöhter Brandgefahr. Faustregeln: bis 20 kWh je Brandabschnitt oft ohne Zusatzmaßnahmen; darüber (euer Speicher ~mittlere kWh) Brandabschnitt, Rauchmelder, Lüftung, Abstände; ab 1 MWh Zusatzmaßnahmen (Löschwasser-Einbring-/Rauchableitöffnungen, Notfallplan). Bestimmt die Standortwahl (eigener Raum / Outdoor-Container). Quellen siehe Kapitel 10.

Weitere Sicherheitsnormen

Ergänzend: TRVB (vorbeugender Brandschutz), ÖVE/ÖNORM E 8101 (Elektroinstallation), Hersteller-Aufstellvorgaben sowie das MVBÖ-Merkblatt Lithium-Ionen-Akkus der Brandverhütungsstellen. Vor Standort-Fixierung mit der örtlichen Brandverhütungsstelle abstimmen.

ELWG ab 2027

Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ELWG) löst das ElWOG ab und verändert ab 2027 u.a. Netztarif-Struktur, dynamische Tarife, Energiegemeinschaften und Flexibilität. Tendenz leistungs-/flexibilitätsorientiert — das stärkt Speicher + Lastmanagement. OIB RL 6 (Energieeinsparung) nur mit Gebäudedaten voll nachweisbar.

09 · Projektzettel & Umsetzungsfahrplan

Konkrete nächste Schritte

  • Tarif- und Lastgang-Jahr abgleichen & höchste Monatsrechnung bereitstellen
  • Zählpunkt-Zuordnung bestätigen (welcher ZP trägt den Leistungspreis)
  • Vorhaben E-Laden konkretisieren (Anzahl/Leistung Ladepunkte)
  • P-AEMS-Detailberechnung: Speicher-Dimensionierung, ROI, vermiedener Netzausbau, THG
  • Vor-Ort-Aufnahme durch den Elektriker — Fotos vom E-Verteiler/Zählerschrank vom Kunden einholen (Details unten)
  • Angebote einholen (Speicher, Wechselrichter, Ladeinfrastruktur, Elektroinstallation)
  • Netzbetreiber: Anschluss/Bezugsrecht & Speicher-Anmeldung klären
  • Förderanträge (EAG/UFI) VOR Auftragsvergabe stellen
  • Umsetzung Stufe 1 (Lastmanagement/steuerbare Lasten)
Für den Elektriker — Fotos vom E-Verteiler (bitte vom Kunden)

Für die Auslegung von Speicher, Wechselrichter und Ladeinfrastruktur braucht der Elektriker gute Fotos vom E-Verteiler / Zählerschrank. Ohne diese Aufnahme lässt sich der Anschluss nicht seriös planen — sie ist der erste konkrete Schritt vor jedem Angebot.

  • Hauptverteiler / Zählerschrank — Gesamtansicht, Tür offen, scharf und gut ausgeleuchtet
  • Typenschild / Nennstrom der Hauptsicherung (Ampere) und des Zählers (Zählpunkt)
  • Freier Platz im/neben dem Verteiler und Stellplatz für Speicher + Wechselrichter (mit Maßband)
  • Leitungswege vom Verteiler zum geplanten Speicher-/Ladeort (Länge grob)
  • Netzebene / Anschlussleistung lt. Rechnung als Gegencheck
James · Energy Intelligence — Energie-Detailbericht für den internen Gebrauch von klima-invest.at. Technische Kennzahlen aus 15-min-Lastprofilen. Wirtschafts-/Finanzierungszahlen sind indikative Richtwerte, nicht bankverbindlich, sofern nicht als P-AEMS-Ergebnis ausgewiesen. Sport- & Familienhotel Alpenrose ★★★★S (Demo) · Salzburger Land (Ski- & Wanderregion) · Analysezeitraum Musterjahr — frei erfunden, anonymisiert.